Das Sammelalbum 1999 - 2010

9.12.2011
X. RODERBECKERTREFFEN
Bereits zum zehnten Mal am 5. und 6. August, gab es ein Treffen der "Roderbecker'', den Deutschen oder einfach ehemaligen Bewohner aus Rynica. Der Name Rynica kommt von Roderbeck und so wurde bis Ende des Krieges Rynica so genannt. Beim Treffen waren mehr als vierzig Menschen anwesend, für die ist das Treffen in ihrem Heimatdorf zur Tradition geworden. Für viele von ihnen, ist Roderbeck ihr Geburtsort den sie verlassen mussten, damals noch als Kinder im Juni 1945.
Nach dem Erinnerungsabend ging es am nächsten Tag am Samstag in der roderbecker Kirche mit einem ökumenischen Gottesdienst für die jetzigen und ehemaligen Roderbecker weiter, dass in polnischer und deutscher Sprache von Pastor, Dr. Justin Verdin aus Deutschland abgehalten worden war. Nach dem Gottesdienst gingen die Teilnehmer zum angrenzenden deutschen Friedhof um an die Vorfahren die dort begraben sind, zu ehren. Sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Erwähnte wurde auch der kürzlich verstorbenen Freunde, das Ehepaar Elsa und Werner Gesch, so wie Ingeborg Nöldemann. Während der Anbetung und auf dem Friedhof spielte eine Gruppe aus der evangelischen Pfarre aus Templin auf Blasinstrumente.
Wie jedes Jahr besuchten die Gäste ihre ehemaligen Häuser und in freundlicher Atmosphäre saßen sie mit den jetzigen Besitzern beisammen. Die Kinder von Roderbeck wurden mit Süßigkeiten beschenkt.
Nach dem Mittagsessen und einem Kaffee mit Kuchen sind die Roderbecker nach Hause gefahren.

Die Roderbecker besuchen der alte Deutsche Friedhof.

9.12.2011
XIV. STAFFELLAUFSTRECKE IST GEPRÜFT
Die Strecke des XIV. Staffellaufs durch Europa der Menschen mit Behinderungen ist für nächsten Jahr geprüft. Dies ist die Grundlage für die Vorbereitung der Details der Staffellaufsroute. Ihr Gründer George Chrabecki für die Vorbereitung aller vierzehn Staffelläufe reiste bereits 32.000 km, und besuchte 38 Ländern in Europa.
Traditionell wird der Start des Laufes am Ziel des vorigen Laufs. Der XIV. Staffellauf startet also in San Giovanni Rotondo, Italien. In der Geschichte des Laufes führte die Route schon, dreimal durch Italien in den Jahren 2002, 2003 und zuletzt im Jahr 2011, hat aber nie geschafft, auch nur eine Etappe in San Marino zu organisieren. Deswegen Teilnehmer den XIV. Relais bei der Fahrt nach San Giovanni Rotondo, treffen sich zuerst in dieser kleinen Republik um dort eine Etappe "0" laufen, in das Arboretum, die auf dem Mount Olive Domagnano die sich in San Marino befindet. Das Gebiet des Parks ist fast 20.000 Quadratmeter groß.
Den offiziellen Start des XIV. Staffellaufes findet in San Giovanni Rotondo statt. Von dort ist geplant eine Etappe bis Bari mit einer Länge von etwa 150 km. Von Bari nach Dubrovnik fahren wir mit der Fähre, um durch Kroatien - Bosnien Herzegowina - Montenegro - Albanien und Mazedonien die Kalamata in Griechenland zu erreichen. Während des Laufes ist geplant, interessante Orte zu besuchen wie:
1). San Marino - die erste Republik der Welt
2). Giovanni di S. R. - Sanktuarium von Padre Pio
3). Medugorie - Sanctuarium of Muter Gottes
4). Mostar - eine historische türkische Brücke
5). Kotor - eine historische Stadt
6). Lezhë - Skanderbeg Mausoleum
7). Ohrid - eine historische Stadt
8). Olympus, dem Berg der griechischen Götter
9). Delphi - das Orakel alten Griechen
10). Olympia - das alte Olympia-Stadion
11). Kalamata - letzte griechische Stadt auf dem Peloponnes
Die Route des XIV. Staffellauf beträgt rund 1840 Kilometer, von denen nur rund 700 km ist möglich zu laufen, die das Gebiet der Balkanhalbinsel und dem Peloponnes ist sehr gebirgig und es ist schwierig, einen sicheren Weg für den Lauf zu finden.
Von Kalamata die Teilnehmer haben ein paar tausend Kilometer auf ihrem Heimweg und eine Menge von Grenzkontrollen in Länder, die nicht Mitglieder des Schengens sind. Zur Erleichterung dieser Rückfahrt, werden die Teilnehmer von Kalamata rund 200 Kilometer mit Autos nach Patras fahren und weiter mit der Fähre nach Venedig.
Starten Relais ist in der letzten Woche des April 2012 geplant.
- Route
- Plam

29.11.2011
XVIII. RELIGION - KULTUR – SPORT 2011
X. INTEGRATION WALLFAHRT
Polen - Deutschland – Polen

Als Teil der achtzehnten Veranstaltungsreihe "Religion - Kultur - Sport", wurde zum zehnten Mal eine ökumenische Wallfahrt mit der Teilnahme von den Anhängern der katholischen und Evangelischen Kirche gehalten. Die Route führte durch die wichtigsten für beide Religionen Wallfahrtsorte, Myslibórz (Polen) und Wittenberg (Deutschland). Aufgrund der Länge der Strecke mussten die Teilnehmer im Marsch, Lauf und Autos dies bewältigen. Zum ersten Mal endete die Wallfahrt in Swiebodzin beim Christkönig Denkmal. Die wichtigsten Punkte der Wallfahrt waren: Myslibórz - Rynica (Polen) - Templin und Wittenberg (Deutschland) und Rzepin und Swiebodzin (wieder Polen).
Große Hilfen bei der Organisation der Pilgerfahrt leisteten die Evangelische Pfarre aus Templin und die Bürgermeister der Städten Swiebodzin und Rzepin. Die Wallfahrt wurde von 36 Personen aus polnischen, deutschen und ukrainischen besucht. Traditionell findet die Veranstaltung "Religion - Kultur - Sport" in den Sommermonaten statt, aber viele können daran nicht teilnehmen, da diese keine freie Termine haben. Die nächste Wallfahrt wird zu einem späteren Zeitpunkt für den polnischen Weg Myslibórz - Rynica - Rzepin – Swiebodzin, fixiert.

29.11.2011
LI DECATHLON IMF
Vom 20. bis 24. Juli fand in Kalwaria Zebrzydowska in Polen der 51. Wettbewerb in Decathlon des IMF statt. Der Hauptorganisator des Decathlons war das Heim der behinderten Menschen von "hl. Bruder Albert" in Izdebnik zusammen mit dem Landkreis Wadowice, im Auftrag des IMF. Teilgenommen haben 122 Athleten aus 24 Teams aus mehreren Europaländern. Bei der Eröffnungszeremonie der Teilnehmer begrüßte der Herr Jacek Jonczyk, Hauptman des Landkreises Wadowice und die Eröffnung des 51. Decathlons hat der Gouverneur des Wojewodschaft von Malopolska Herr Stanislaw Kracik gemacht. Im Rahmen der begleitenden Veranstaltungen, die Teilnehmer besuchten Wadowice, Geburtsort von Johannes Paul II., Miniatur-Park in Inwald, Kalvarienberg und vielen anderen interessanten Plätze.
Weiteres findet der 52. Decathlon IMF im Juli 2012 in Krakau zum genau dem zwanzigsten Jahrestag des ersten Decathlons statt.
Am 4. September 1992 in Lanzendorf in Österreich, fand der erste Wettbewerb nur für behinderten Menschen statt, aber seit 2003 hat es einen integrativen Charakter. Am Anfang gab es nur drei Mannschaften, zwei aus Österreich und eine aus Polen. Ab 1996 gab es schon mehrere Teams aus einigen Europaländern. Die Spiele wurden drei Mal in einem Jahr durchgeführt. Das war bis 1999, denn dann begann unser Staffellauf durch Europa. Bis zum Jahr 2004 wurde der Decathlon zweimal und derzeit nur einmal im Jahr organisiert. Die Veranstaltungen; "Decathlon IMF", der "Staffellauf durch Europa", "Religion – Kultur – Sport" und "Roderbeckertreffen" sind die Ideen von Jerzy Chrabecki, der mehr als 20 Jahren mit behinderten Menschen beruflich gearbeitet hat und jetzt führt er in Wien die registrierte Organisation "Integrative Meetings of Friends". Decathlon ist die einzige Veranstaltung des IMF, der in der Form des Wettbewerbs ausgetragen wird. Seine Zwecke sind vor allem, die Möglichkeiten der Menschen mit Behinderungen in diversen Sportdisziplinen zu starten und die Förderung ihrer Integration in die Gesellschaft zu öffnen. Die Sportarten des Decathlons sind so ausgewählt, dass es interessant und attraktiv ist. Jeder Sportler soll in allen Sportdisziplinen teilnehmen, dadurch findet er eine oder mehrere, die ihm erlauben, die verlorenen Punkte aus seinen "schwächeren" Disziplinen nachzuholen. Wettbewerbe verlangen von den Spielern den Ausdauer, Geschwindigkeit, Sprungkraft, Beweglichkeit, Kraft und Präzision, und wohl nur wenige Menschen sind in allen diesen Eigenschaften ausgestattet. Decathlon ist einfach die Disziplin der Chancengleichheit. Der IMF Decathlon hat keine Vorkämpfe, Disqualifikationen und Fehlversuche. Wenn ein Sportler seinen Versuch nicht richtig macht, kann er dies verbessern, bis er in Übereinstimmung mit den Regeln des IMF geschafft hat.
Decathlons Wettbewerbe sind in folgender Weise zusammengefasst: Läufe 50 m und 200 m, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Ballwurf, Golf, Boccia, Torschüsse und Basketballwurf.
- Decathlonresultate


31.05.2011
DER XIII: STAFFELAUF DER GEISTIG BEHINDERTEN PERSONEN DURCH EUROPA IST BEENDET
Am 14. Mai endete auf dem Platz vor dem Heiligtum von Padre Pio in San Giovanni Rotondo in Italien der XIII. Staffellauf durch Europa der Menschen mit geistiger Behinderung.
Start des Laufes war am 1. Mai 2011 in Monaco, wo die Teilnehmer besuchten die Stadt von Monaco Ville, seine Gärten, dem St. Nicholasdom. (fr.Cathédrale de Monaco), wo viele Mitglieder der Familie Grimaldi einschließlich Grace Kelly und Rainier III begraben sind. Leider hat keiner der städtischen Behörden, wie bei der Ende XII. Staffellaufes gewesen war. Am gleichen Tag nach kamen wir in den Hafen von Nizza und mit der Fähre gelangen wir uns nach Korsika (Frankreich). Laufroute in Korsika, war 350 Kilometer lang und führte vom Bastia, über Ajaccio, den Geburtsort von Napoleon Bonaparte bis zum Hafen von Bonifacio. Wieder mit der Fähre führten wir nach Sardinien, in der Stadt der Santa Teresa Gallura in Italien. Hier wurden wir herzlich von einer Delegation der Stadt begrüßt. Von diesem Zeitpunkt an durch das ganze Sardinien, Sizilien bis nach San Giovanni Rotondo, waren wir sicher in der Obhut des italienischen Verkehrspolizei (Polizia Stradale). Auch unsere Fahrten in den Kolonen waren durch die Polizei patrouilliert, wir fühlten uns wie eine wichtige Delegation. Wir sind der Italienisch Polizei sehr dankbar. Von Santa Teresa Gallura Route durch die Stadt Alghero, Cagliari Barumini geführt.
Sardinien ist berühmt von die so genannten Nuraghe, prähistorischen Strukturen in Form der Runden Turm aus der Zeit um ca. 1800-1500 v.Chr. Laut neuen Schätzungen übersteigt ihre Zahl von 6500 Bauten. Staffellaufteilnehmer dank der Gastfreundschaft der Stadt Barumini besuchten die größte von ihnen Nuraxi Su. Auf dem Weg in den Hafen von Cagliari besuchten sie die Roccia der Elefante ist ein Felsen, der einen Elefanten ähnelt. Von Cagliari durch die Nacht fahren wir mit der Fähre nach Palermo in Sizilien. Nach Palermo war ein interessanter Ort, Agrigento und dem griechischen Akzent in Sizilien, das Tal der Tempel. Die Tempel gehen zurück auf den sechsten Jahrhundert v. Chr. Die am besten erhaltenen und nicht von den Phöniziern zerstört (es war aus dem Meer gesehen und diente wie ein Leuchtturm) ist ein Tempel von Concordia. Concordia in der griechischen Mythologie war die Göttin Harmonie.
In den südlichen sizilianischen Stadt Pozzallo wurden wir im Rathaus durch den Bürgermeister empfangen, der mit der Geschichte des Staffellaufes vertraut war. Er gratulierte uns die Idee und Erfolg.
Der 11. Mai war ein denkwürdiger Tag für den Läufer, weil sie überwand mehr als 17 km lange kurvenreiche Straße auf den Ätna. Am nächsten Morgen schon in Pompeji, erfuhren wir, dass der Ätna in der Nacht einen Ausbruch hatte. Wir waren sehr zufrieden, dass es uns noch gelungen war sie zu besteigen. In den frühen Morgenstunden vom 12. Mai mit die Fähre erreichten wir nach Neapel, und nach dem Frühstück und einer kurzen Pause liefen auf den Vesuv. Obwohl die Strecke kürzer war um fast die Hälfte ist es zwar steiler mit mehreren Serpentinen. Den Krater erreichten wir zu Fuß in etwa eine Stunde.
Am vorletzten Tag besuchten wir die Ruinen des zerstörten im Jahr 79 n. Chr. der Stadt Pompeji, und danach nach Foggia gelaufen. Am 14 Mai um 14 Uhr, nach dem Plan erreichte der Staffellauf eder Platz vor der Basilika von Padre Pio in San Giovanni Rotondo. Nach dem Besuch des Grabes von Pater Pio und Sanktuarium Teilnehmer fahrten nach Hause. Der XIII: Staffellauf zählte 41 Besucher aus Österreich, Tschechien, Polen, Rumänien und Ukraine. Die gesamte Strecke betrug fast 2.150 km davon 750 km wurde gelaufen. So, seit des Jahres1999 also von der Beginn des Staffellaufes, die gesamte Strecke zählt 29.600 km davon 12.375 km als Lauf. Wir besuchten 34 Ländern (von denen einige mehrmals) und 211 Städten.
Weiter XIV. Relais ist von San Giovanni Rotondo von Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien und Mazedonien zu Sparta in Griechenland geplant, Orte mit antiken Sparta verbunden.

10.12.2010
Neue Gesichter im Vorstand des IMF
Auf einer außerordentlichen Generalversammlung des IMF in Pula/Kroatien wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die beschleunigte Wahl war notwendig nach dem Ableben von Pavol Dvorsky. Pavol Dvorsky war ein sehr engagierter Vizepräsident der Organisation.
Der Vorstand hat jetzt zwei neue Gesichter. Erstens ist Aleksandra Galka aus Nidzica/Polen, die als die neue Vizepräsidentin gewählt wurde. Und die zweite Person ist ein langjähriger Koordinator des IMF in Kroatien, Anton Merhaut aus Novska. Er übernahm die Aufgaben des Sekretärs.

10.12.2010
Veranstaltungskalender für das Jahr 2011 ist festgelegt
Genehmigt wurden hinsichtlich die traditionellen Veranstaltungen, die jedes Jahr vom IMF organisiert werden.

1. XIII. Relais Europa
Die dreizehnte Staffel der Behinderten Menschen durch Europa findet vom 29. April bis 13. Mai 2011 statt. Wir starten in Monaco und über Korsika - Sardinien - Sizilien - Malta - Sizilien – Italien enden wir in San Giovanni Rotondo auf dem Platz vor dem Sanktuarium Heiligtum von Pater Pio. Die Teilnahme ist für alle offen und wir warten auf die Anmeldungen.
Siehe Plan und die Relais Route.

2. LI. Decathlon IMF.
Einundfünfzigste Wettkampf des Decathlons IMF findet vom 20. bis 24. Juli 2011 in Izdebnik statt. Der Organisator ist das Haus für Sozialhilfe mit dem Namen Heiligen Bruder Albert. Als Mitorganisator ist auch die Kreisverwaltung in Wadowice daran beteiligt. Die Begleitveranstaltungen finden in Wadowice und Inwald statt.
Die Decathlons im Jahre 2012 werden in Krakau und im Jahre 2013 in Pula in Kroatien organisiert.

3. X. Roderbeckertreffen.
Das zehnte Treffen der Deutschen und der Polen findet traditionell in Rynica (Westpommern) am 5. und 6 August 2011 statt. Das ist ein Treffen der früheren und jetzigen Bewohner des Dorfes Rynica.

4. XVIII. Die Veranstaltung "Religion - Kultur - Sport
Der wichtigste Punkt des achtzehnten Integration Veranstaltung "RKS" wird eine ökumenische Wallfahrt sein. Im vergangenen Jahr überquerten die Pilger zum ersten Mal die polnische Grenze. In Deutschland führte eine Pilgerreise auf den Spuren von Martin Luther durch Wittenberg nach Mansfeld und Eisleben. Wallfahrt 2011 beginnt traditionell in Myslibórz und führt nach Rynica zum Bilde der Schutzpatronin der Behinderten. Aus Rynica über Wittenberg in Deutschland kommen wir wieder nach Polen. Der Abschluss der Wallfahrt findet bei der Statue von Christus dem König in Swiebodzin (größer als die berühmte Statue in Rio de Janeiro) statt. Aufgrund der über 400 km lange Strecke der Wallfahrt, wird in drei Arten überwältigt, als Marsch, Lauf (ähnlich unseren Staffellaufes) und mit dem Auto. Termin ist von 10 bis 15 August 2011 geplant.