LI DECATHLON IMF

Vom 20. bis 24. Juli fand in Kalwaria Zebrzydowska in Polen der 51. Wettbewerb in Decathlon des IMF statt. Der Hauptorganisator des Decathlons war das Heim der behinderten Menschen von “hl. Bruder Albert” in Izdebnik zusammen mit dem Landkreis Wadowice, im Auftrag des IMF. Teilgenommen haben 122 Athleten aus 24 Teams aus mehreren Europaländern. Bei der Eröffnungszeremonie der Teilnehmer begrüßte der Herr Jacek Jonczyk, Hauptman des Landkreises Wadowice und die Eröffnung des 51. Decathlons hat der Gouverneur des Wojewodschaft von Malopolska Herr Stanislaw Kracik gemacht. Im Rahmen der begleitenden Veranstaltungen, die Teilnehmer besuchten Wadowice, Geburtsort von Johannes Paul II., Miniatur-Park in Inwald, Kalvarienberg und vielen anderen interessanten Plätze.
Weiteres findet der 52. Decathlon IMF im Juli 2012 in Krakau zum genau dem zwanzigsten Jahrestag des ersten Decathlons statt.
Am 4. September 1992 in Lanzendorf in Österreich, fand der erste Wettbewerb nur für behinderten Menschen statt, aber seit 2003 hat es einen integrativen Charakter. Am Anfang gab es nur drei Mannschaften, zwei aus Österreich und eine aus Polen. Ab 1996 gab es schon mehrere Teams aus einigen Europaländern. Die Spiele wurden drei Mal in einem Jahr durchgeführt. Das war bis 1999, denn dann begann unser Staffellauf durch Europa. Bis zum Jahr 2004 wurde der Decathlon zweimal und derzeit nur einmal im Jahr organisiert. Die Veranstaltungen; “Decathlon IMF”, der “Staffellauf durch Europa”, “Religion – Kultur – Sport” und “Roderbeckertreffen” sind die Ideen von Jerzy Chrabecki, der mehr als 20 Jahren mit behinderten Menschen beruflich gearbeitet hat und jetzt führt er in Wien die registrierte Organisation “Integrative Meetings of Friends”. Decathlon ist die einzige Veranstaltung des IMF, der in der Form des Wettbewerbs ausgetragen wird. Seine Zwecke sind vor allem, die Möglichkeiten der Menschen mit Behinderungen in diversen Sportdisziplinen zu starten und die Förderung ihrer Integration in die Gesellschaft zu öffnen. Die Sportarten des Decathlons sind so ausgewählt, dass es interessant und attraktiv ist. Jeder Sportler soll in allen Sportdisziplinen teilnehmen, dadurch findet er eine oder mehrere, die ihm erlauben, die verlorenen Punkte aus seinen “schwächeren” Disziplinen nachzuholen. Wettbewerbe verlangen von den Spielern den Ausdauer, Geschwindigkeit, Sprungkraft, Beweglichkeit, Kraft und Präzision, und wohl nur wenige Menschen sind in allen diesen Eigenschaften ausgestattet. Decathlon ist einfach die Disziplin der Chancengleichheit. Der IMF Decathlon hat keine Vorkämpfe, Disqualifikationen und Fehlversuche. Wenn ein Sportler seinen Versuch nicht richtig macht, kann er dies verbessern, bis er in Übereinstimmung mit den Regeln des IMF geschafft hat.
Decathlons Wettbewerbe sind in folgender Weise zusammengefasst: Läufe 50 m und 200 m, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Ballwurf, Golf, Boccia, Torschüsse und Basketballwurf.

XVIII. RELIGION – KULTUR – SPORT 2011, X. INTEGRATION WALLFAHRT , Polen – Deutschland – Polen

Als Teil der achtzehnten Veranstaltungsreihe “Religion – Kultur – Sport”, wurde zum zehnten Mal eine ökumenische Wallfahrt mit der Teilnahme von den Anhängern der katholischen und Evangelischen Kirche gehalten. Die Route führte durch die wichtigsten für beide Religionen Wallfahrtsorte, Myslibórz (Polen) und Wittenberg (Deutschland). Aufgrund der Länge der Strecke mussten die Teilnehmer im Marsch, Lauf und Autos dies bewältigen. Zum ersten Mal endete die Wallfahrt in Swiebodzin beim Christkönig Denkmal. Die wichtigsten Punkte der Wallfahrt waren: Myslibórz – Rynica (Polen) – Templin und Wittenberg (Deutschland) und Rzepin und Swiebodzin (wieder Polen).
Große Hilfen bei der Organisation der Pilgerfahrt leisteten die Evangelische Pfarre aus Templin und die Bürgermeister der Städten Swiebodzin und Rzepin. Die Wallfahrt wurde von 36 Personen aus polnischen, deutschen und ukrainischen besucht. Traditionell findet die Veranstaltung “Religion – Kultur – Sport” in den Sommermonaten statt, aber viele können daran nicht teilnehmen, da diese keine freie Termine haben. Die nächste Wallfahrt wird zu einem späteren Zeitpunkt für den polnischen Weg Myslibórz – Rynica – Rzepin – Swiebodzin, fixiert.