X. RODERBECKERTREFFEN

Bereits zum zehnten Mal am 5. und 6. August, gab es ein Treffen der „Roderbecker“, den Deutschen oder einfach ehemaligen Bewohner aus Rynica. Der Name Rynica kommt von Roderbeck und so wurde bis Ende des Krieges Rynica so genannt. Beim Treffen waren mehr als vierzig Menschen anwesend, für die ist das Treffen in ihrem Heimatdorf zur Tradition geworden. Für viele von ihnen, ist Roderbeck ihr Geburtsort den sie verlassen mussten, damals noch als Kinder im Juni 1945.

Nach dem Erinnerungsabend ging es am nächsten Tag am Samstag in der roderbecker Kirche mit einem ökumenischen Gottesdienst für die jetzigen und ehemaligen Roderbecker weiter, dass in polnischer und deutscher Sprache von Pastor, Dr. Justin Verdin aus Deutschland abgehalten worden war. Nach dem Gottesdienst gingen die Teilnehmer zum angrenzenden deutschen Friedhof um an die Vorfahren die dort begraben sind, zu ehren. Sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Erwähnte wurde auch der kürzlich verstorbenen Freunde, das Ehepaar Elsa und Werner Gesch, so wie Ingeborg Nöldemann. Während der Anbetung und auf dem Friedhof spielte eine Gruppe aus der evangelischen Pfarre aus Templin auf Blasinstrumente.
Wie jedes Jahr besuchten die Gäste ihre ehemaligen Häuser und in freundlicher Atmosphäre saßen sie mit den jetzigen Besitzern beisammen. Die Kinder von Roderbeck wurden mit Süßigkeiten beschenkt.
Nach dem Mittagsessen und einem Kaffee mit Kuchen sind die Roderbecker nach Hause gefahren.

XIV. STAFFELLAUFSTRECKE IST GEPRÜFT

Die Strecke des XIV. Staffellaufs durch Europa der Menschen mit Behinderungen ist für nächsten Jahr geprüft. Dies ist die Grundlage für die Vorbereitung der Details der Staffellaufsroute. Ihr Gründer George Chrabecki für die Vorbereitung aller vierzehn Staffelläufe reiste bereits 32.000 km, und besuchte 38 Ländern in Europa.
Traditionell wird der Start des Laufes am Ziel des vorigen Laufs. Der XIV. Staffellauf startet also in San Giovanni Rotondo, Italien. In der Geschichte des Laufes führte die Route schon, dreimal durch Italien in den Jahren 2002, 2003 und zuletzt im Jahr 2011, hat aber nie geschafft, auch nur eine Etappe in San Marino zu organisieren. Deswegen Teilnehmer den XIV. Relais bei der Fahrt nach San Giovanni Rotondo, treffen sich zuerst in dieser kleinen Republik um dort eine Etappe „0“ laufen, in das Arboretum, die auf dem Mount Olive Domagnano die sich in San Marino befindet. Das Gebiet des Parks ist fast 20.000 Quadratmeter groß.
Den offiziellen Start des XIV. Staffellaufes findet in San Giovanni Rotondo statt. Von dort ist geplant eine Etappe bis Bari mit einer Länge von etwa 150 km. Von Bari nach Dubrovnik fahren wir mit der Fähre, um durch Kroatien – Bosnien Herzegowina – Montenegro – Albanien und Mazedonien die Kalamata in Griechenland zu erreichen. Während des Laufes ist geplant, interessante Orte zu besuchen wie:

  1. San Marino – die erste Republik der Welt
  2. Giovanni di S. R. – Sanktuarium von Padre Pio 
  3. Medugorie – Sanctuarium of Muter Gottes
  4. Mostar – eine historische türkische Brücke
  5. Kotor – eine historische Stadt
  6. Lezhë – Skanderbeg Mausoleum
  7. Ohrid – eine historische Stadt
  8. Olympus, dem Berg der griechischen Götter
  9. Delphi – das Orakel alten Griechen
  10. Olympia – das alte Olympia-Stadion
  11. Kalamata – letzte griechische Stadt auf dem Peloponnes

Die Route des XIV. Staffellauf beträgt rund 1840 Kilometer, von denen nur rund 700 km ist möglich zu laufen, die das Gebiet der Balkanhalbinsel und dem Peloponnes ist sehr gebirgig und es ist schwierig, einen sicheren Weg für den Lauf zu finden.
Von Kalamata die Teilnehmer haben ein paar tausend Kilometer auf ihrem Heimweg und eine Menge von Grenzkontrollen in Länder, die nicht Mitglieder des Schengens sind. Zur Erleichterung dieser Rückfahrt, werden die Teilnehmer von Kalamata rund 200 Kilometer mit Autos nach Patras fahren und weiter mit der Fähre nach Venedig.
Starten Relais ist in der letzten Woche des April 2012 geplant.