Europameisterschaften in Decathlon IMF

Der erste Decthlonwettbewerb (damals Hexathlon) fand am 4. September 1992 in Lanzendorf Österreich statt. Diese Sportdisziplin für behinderte Menschen hat viele Anhänger gefunden und die Zahl der Teilnehmerstaaten wächst ständig. In den vergangenen Jahren würde es verbessert aber die jetzige Form hat es im Jahre 2001 erhalten. Ein Jahr nach dem Beginn des Staffellaufes (1999) durch Europa, würde Decathlon offiziell als Europameisterschaft der Behinderten anerkannt.

Die Geschichte des Decathlons

  • 1992 I.Lanzendorf (A); II. Miedzywodzie (PL); III. Retz (A)
  • 1993 IV. Lanzendorf (A), V. Szczecin (PL), VI. Retz (A), VII. Sopron (H)
  • 1994 VIII. Lanzendorf (A), IX. Ivanc (H), X. Miedzywodzie (PL) XI. Kraków (PL), XII. Sopron (H), XIII. Retz (A).
  • 1995 XIV. Lanzendorf (A), XV. Sopron (H), XVI. Retz (A), XVII. Szczecin (PL) XVIII. Kraków (PL), XIX. Ivanc (H)
  • 1996 XX. Lanzendorf (A), XXI. Kraków (PL), XXII. Retz (A), XXIII. Sopron XXIV. Miedzywodzie (PL), XXV. Ivanc (H).
  • 1997 XXVI. Ivanc (H) XXVII. Kraków (PL), XXVIII. Lanzendorf (A)
  • 1998 XXIX. Gryfino (PL) XXX. Retz (A) XXXI. Mohacs (H)
  • 1999 XXXII. Miedzywodzie (PL), XXXIII. Sopron (H), XXXIV. Templin
  • 2000 XXXV. Bystré (CZ) XXXVI. Slesin (PL), Europameister: KRAKOW (PL)
  • 2001 XXXVII. Szczerców (PL); XXXVIII. Szczawnica (PL), Europameister: SZCZAWNICA (PL)
  • 2002 XXXIX. Sopron (H); XL. Lanzendorf (A), Europameister: SZCZAWNICA (PL)
  • 2003 XLI. Nidzica (PL) XLII. Tuchorice (CZ), Europameister: DZIALDOWO (PL)
  • 2004 XLIII. Templin (D); XLIV. Kraków (PL) Europameister: DZIALDOWO(PL)
  • 2005 XLV. Sisak (Kroatien) Europameister: DZIALDOWO(PL)
  • 2006 XLVI. Rewal (Polen) Europameister: Dzialdowo (PL)
  • 2007 XLVII. Sopron (Ungarn), Europameister: Soporn (H)

Als Ziel dieses dreiteiligen Wettkampfes, sehen wir die Einbeziehung möglichst aller willigen behinderten Sportler. Die zwei ersten Runden werden in eigenem Rahmen, im jeweiligen Heimatort des/der Sportler/in, in den vorliegenden Einrichtungen ausgetragen. Die Finalrunde findet in Ungarn (September 2007).

  • grösste Sportwettbewerb für behinderten Menschen und Integrationsgruppen
  • unbegrenzte Zahl der Teilnehmer
  • Mindestteilnahmekosten der Mannschaften
  • chancengleicheit für alle Teilnehmer
  • Wettbewerb für alle, unabhänging des Behinderugsgrades oder körperlicher Lesistungen
  • Wertlegung auf alle, sogar die kleinste Leistungen
  • Europa- (Welt) weit Rangliste allen Teilnehmer und Mannschaften

DURCHFÜHRUNG DER WETTBEWERBE

Die erste Runde
1. 50 m Lauf: Jeder Sportler läuft 2 mal. Die Zeit wird mit der Genauigkeit bis 0,01 Sekunde gemessen. Die Laustrecke darf man auch mit dem Rollstuhl durchfahren. Im Bericht bitte die beide Resultate des Läufers bekannt geben.

2. Weitsprung: Jeder Sportler macht drei Sprünge. Die Resultaten sind vom Absprung zu messen. Den Sprung darf man mit Anlauf oder als Standsprung machen. Der Rollstuhlfahrer stellt sein Rollstuhl mit der hinteren Achse die Absprunglinie. Mit beiden Händen werden halten die beiden Räder gehalten und nur mit einer Bewegung setzt er den Rollstuhl in gang. Die Entfernung zwischen der Linie und dem Punkt wo der Rollstuhl stehen geblieben ist, ist das Resultat des Sprunges. Im Bericht bitte die Resultaten alle drei Sprünge angeben.

3. Kugelstoßen/Wurf: Alle Sportler verwenden die 4 Kilo schwere Kugel. Jeder Sportler darf die Kugel dreimal werfen oder stoßen. Jede Methode ist erlaubt, sogar beidhändig. Die Rollstuhlfahrer stellen den Rollstuhl mit der hintere Achse am Rand des Wurfkreises, oder auf die Wurflinie. Im Bericht bitte alle drei Resultaten angeben.

4. Basketballwurf: Die Höhe des Korbes ist zwischen 1,5 und 2,0 Meter. Die vier Entfernungen vom Korbbrett bis zur Wurflinie betragen; 1,5; 2,5; 3,5 und 4 Meter. Je nach dem aus welche Linie geworfen wurde, für jeden Volltreffer werden folgende Punkte vergeben: 1,5 m = 1; 2,5 =2; 3,5 = 5 und 4 Meter = 10 Punkte. Jeder Sportler darf 10 mal Werfen aus beliebiger Entfernung. Es ist erlaubt die Entfernungen jeder Zeit freiwillig zu ändern. Der Rollstuhlfahrer stehlt die hintere Achse auf die Wurflinie. Im Bericht bitte für jeden Wurf keine Punkte schreiben, sondern volle Meter. z.B. 1 für die Entfernung 1,5 m schreibt man 1, für 2,5 m – 2, für 3,5 m – 3 und für 4 Meter – 4. Wenn der Wurf daneben war, schreiben Sie bitte X.

Die zweite Runde
1. 200 Meterlauf: Die Zeit wird mit der Genauigkeit bis 0,01 Sekunde gemessen. Die Laustrecke darf man auch mit dem Rollstuhl durchfahren.

2. Ballwurf (Schlagball): Alle Sportler verwenden die Tenisbälle. Jeder Sportler darf die Ballwurf dreimal werfen oder stoßen. Jede Methode ist erlaubt, sogar beidhändig. Die Rollstuhlfahrer stellen den Rollstuhl mit der hintere Achse. Im Bericht bitte alle drei Resultaten angeben.

3. Hochsprung: Die niedrigste Höhe ist nicht definiert, sogar Resultat von 20 cm ist für manche Teilnehmer ein Resultat. Der Sportler muss nicht unbedingt springen, er darf die Beine einzeln über die Latte übertragen. Nur der Sprung auf Kopf ist nicht erlaubt. Jeder Teilnehmer hat von eins bis drei Versuche auf der eine Höhe. Die entsprechende zahl den ungültigen Sprüngen auf der gleiche Höhe, endet seine Teilnahme bei dem Hochsprung. Die Höhe bis 50 cm der Sportler hat nur eine Probe. Von 60 bis 100 cm zwei Proben. Über 100 cm drei Versuche. Die Latte wird bis 120 cm je 10 cm erhöht, dann von 125 cm je 5 cm.

Hochsprung für Rollstuhlfahrer (Ersatzdisziplin): Der Rollstuhl steht so, das seine Hinteraxeln sind ein Meter von der Latte entfernt. Der Sportler halt 5 KG schwer Medizinball auf dem Schoss. Er schiebt die beide Hände unter den Ball und würft der Ball in die Höhe, über die Latte. Erster Versuch hat die Latte auf der Höhe von 120 cm, was entspricht der Sprunghöhe von 20 cm. Allgemein gilt der Sprungresultat; Höhe der Latte minus 100 cm.

Die Bezeichnung die Sprünge auf dem Protokoll.
X – Fehlsprung
O – Sprung gilt
— – die Höhe ist verlässt (Sportler will höher springen)
XO – gelungener Sprung im zweiten Versuch
XXO – gelungener Sprung im dritten Versuch

4. Schissen der Tore: Es gibt ein “Tor” der wird nach Möglichkeiten der Organisatoren angefertigt. Das könnten die vier Platten 50 x 50 cm sein, oder einfach vier 10 Liter grosse Eimer. Die Platen sind im Abstand von 50 cm ins Boden eingeschlagen. Die Eimer ( mit Wasser gefühlt) stehen in eine Reihe je 50 cm. Es ist erlaubt die andere Lösung zufinden. Wichtig ist die Ausmaß von 50 x 50 cm. Die Abstände zwischen den Platten oder Eimer betragen auch 50 cm. So die gesamte Länge des “Tores ” beträgt 350 cm. Auf der gesamte Länge des Tores liegt das Brett oder der Stange, der dient als Querlatte des “Tores”. Am besten verwenden sie zum Schiessen den Volleyball. Der Rollstuhlfahrer schießt der Ball mit der Hand.

Vor dem “Tor” sind markiert drei Entfernungen: 3, 6 und 9 Meter.
Die Schiesse von 3 Meter bringen die Punkte wie oben .
Die Schiesse von 6 Meter verdoppeln die Punkte, z.B. 3 = 6 usw.
Die Schiesse von 9 Meter verdreifachen die Punkte, z.B. 3 = 9 usw.
Jeder Teilnehmer hat drei Schiesse von jeder Entfernung.
Beim Treffen auf Felder 1 und 5 Punkten, der Ball abprallt und kommt zurück.. Für die Punkten 3 und 10, de Ball geht durch.